Tuber mesentericum





Teer-Trüffel, Bagnoli-Trüffel

aktualisiert: 22.01.2021

Autoren:
Tuber mesentericum Vittadini 1831
Klassfikation:
Fungi, Dikarya, Ascomycota, Pezizomycotina, Pezizomycetes, Pezizomycetidae, Pezizales, Tuberaceae
Aktueller Name:
Tuber mesentericum Vittadini 1831


Fruchtkörper / Habitus / Wachstumsform
Schwarzbraun mit kleinen pyramidenförmigen Warzen. Peridie nicht von der Gleba ablösbar. Typisch sind der basale Hohlraum und die zentrifugalen weissen Venen in einer braunen Gleba.
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Geruch / Geruchsprofil
Nach Teer, Phenol. Deshalb das Synonym: T. bituminatum.
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Sporenmasse
20-48 x 20-35 µm wie bei T. uncinatum
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Sporenfarbe in Wasser (Mik)
Hellgelb, hellbraun, transparent
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Sporenform
Rundlich-elliptisch
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Sporenmembran, Oberfläche, Skulptur
Skulptur netzig wabig, Alveolen unvollständig ausgebildet, Netzstruktur zum Teil unterbrochen, Wabentiefe 3 – 5 µm.
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Sporen pro Ascus
Sporen pro Ascus: 1 – 5, meist 3 – 4.
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Verordnung über Speisepilze
Zugelassen seit 1.1.2006
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Varia
An Liebhabern dieser Trüffel fehlt es nicht. Anscheinend entspricht der Geschmack nicht ganz dem teerigen Geruch. Mikroskopisch ist T. mesentericum nicht sicher von T. aestivum und T. uncinatum abzugrenzen. Für den vorgesehenen Zweck der Lebensmittelkontrolle hat dies auch keine weitere Bedeutung, da die Teer Trüffel ihren Geruch bald verlieren und/oder künstlich aromatisiert werden. Die Fruchtkörper lassen sich jedoch leicht am basalen Hohlraum und der zentrifugalen Anordnung der Venen erkennen.
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Gattung/en:

Tuber mesentericum - Sporenzeichnung - Flammer, T© 40
Tuber mesentericum - Sporenzeichnung -
Tuber mesentericum - Sporen - Flammer, T© 10
Tuber mesentericum - Sporen -

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