Reich: FungiUnterreich: DikaryaAbteilung: AscomycotaUnterabteilung: PezizomycotinaKlasse: PezizomycetesSubklasse: PezizomycetidaeOrdnung: PezizalesFamilie: PyronemataceaeGattung: Sarcoscypha
Aktueller Name gem. MycoDB
Mit dem Namen Prachtsbecherling erklärt sich der Pilz von selbst. Im Frühjahr zwischen März und April wohl der schönste Pilz, den man in feuchten und schattigen Auenwäldern antrifft.
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Die Literatur beschreibt fünf verschiedene Arten, wobei diese nur mikroskopisch und aufgrund des Fundortes sicher zu bestimmen sind.
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S. jurana scheint ausschliesslich an Orten mit Linden (Tilia) zu wachsen, während S. austriaca weniger "anspruchsvoll" ist und
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in schattigen Auenwälder auf verschiedenen Laubholzsubstraten zu finden ist.
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An diesen Standorten kann man oft auch die Frühlingsknotenblume finden (Leucojm vernum), die etwa zur gleichen Zeit wächst.
Fruchtkörperfarbe / Farbspektrum
Leuchtend rot wie roter Mohn
Standort
Auf Totholz in Auenwälder, feuchte Standorte
Vorkommen / Häufigkeit / Saison
Nur Frühjahr zwischen Februar und April
Sporenmasse
30-40 µm x 15-20 µm
Mikroskopische Eigenschaften
Paraphysen mit rotkörnigem (blutrotem) Inhalt
Sporenmembran, Oberfläche, Skulptur
Teilweise wie geflügelt, raue Oberfläche, körnig mit Öltropfen
Melzers-Reagenz
MEL-
Gattung/en:
Siehe auch
Dokumente
Pilzporträt JPG
Suchbegriffe / Tags: rote Becherlinge, orange Becherlinge
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 5758
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 1223
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 7344
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 130
Sarcoscypha jurana - Paraphysen - Flammer, T© 3576
Hier sieht man den roten Farbstoff mit welchem die Paraphysen angereichert sind.
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 3577
Ein Bündel Paraphysen
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 3578
Sarcoscypha jurana - Asci - Flammer, T© 3579
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 3580
die rauen Sporen sind oft von einer Membran umgeben