Sarcoscypha jurana
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Zinnoberroter Prachtsbecherling

aktualisiert: 09.03.2026 13:01:55



Mit dem Namen Prachtsbecherling erklärt sich der Pilz von selbst. Im Frühjahr zwischen März und April wohl der schönste Pilz, den man in feuchten und schattigen Auenwäldern antrifft.
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Die Literatur beschreibt fünf verschiedene Arten, wobei diese nur mikroskopisch und aufgrund des Fundortes sicher zu bestimmen sind.
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S. jurana scheint ausschliesslich an Orten mit Linden (Tilia) zu wachsen, während S. austriaca weniger "anspruchsvoll" ist und
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in schattigen Auenwälder auf verschiedenen Laubholzsubstraten zu finden ist.
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An diesen Standorten kann man oft auch die Frühlingsknotenblume finden (Leucojm vernum), die etwa zur gleichen Zeit wächst.

Fruchtkörperfarbe / Farbspektrum
Leuchtend rot wie roter Mohn
Standort
Auf Totholz in Auenwälder, feuchte Standorte
Vorkommen / Häufigkeit / Saison
Nur Frühjahr zwischen Februar und April
Sporenmasse
30-40 µm x 15-20 µm
Mikroskopische Eigenschaften
Paraphysen mit rotkörnigem (blutrotem) Inhalt
Sporenmembran, Oberfläche, Skulptur
Teilweise wie geflügelt, raue Oberfläche, körnig mit Öltropfen
Melzers-Reagenz
Jod Sporen negativ (inamyloid)

Gattung/en:
Siehe auch
Dokumente
Pilzporträt JPG

Suchbegriffe / Tags: rote Becherlinge, orange Becherlinge


Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 5758
Sarcoscypha jurana -
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 1223
Sarcoscypha jurana -
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 7344
Sarcoscypha jurana -
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 130
Sarcoscypha jurana -
Sarcoscypha jurana - Paraphysen - Flammer, T© 3576
Hier sieht man den roten Farbstoff mit welchem die Paraphysen angereichert sind.
Sarcoscypha jurana - Paraphysen -
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 3577
Ein Bündel Paraphysen
Sarcoscypha jurana -
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 3578
Sarcoscypha jurana -
Sarcoscypha jurana - Asci - Flammer, T© 3579
Sarcoscypha jurana - Asci -
Sarcoscypha jurana - Flammer, T© 3580
die rauen Sporen sind oft von einer Membran umgeben
Sarcoscypha jurana -

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