Kleistothezium, Trüffel





aktualisiert: 01.11.2019 17:04:21



Trüffeln sind Abkömmlinge (Endglieder einer phylogenetischen Entwicklung) der operculaten Discomyceten (Pezizales) und somit «gasteromycetierte» Apothecien mit stark verändertem Hymenium und (fast) allseits geschlossenen Fruchtkörpern. Diese werden im Dictionary of the Fungi tatsächlich Cleistothecium genannt, und somit ist dieser Gebrauch wohl echte Cleistothecien machen die Penicillien und Aspergillen (und verwandte Pilze). Das sind sehr kleine, gelbe bis orangerote Fruchtkörper, die am Anfang einer phylogenetischen Reihe stehen, nicht am Ende wie die Trüffeln, und die keine direkte Beziehung zu den Trüffeln haben.
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Kleistothezien sind Perithecien ohne Öffnung (ein Fall ist bekannt geworden, wo eine einzige Mutation ein Perithecium in ein Cleistothecium «verwandelte» !). Da die Trüffeln keine direkten phylogenetischen Beziehungen zu den Sordarialen (Sphaerialen) und den Penicillien/Aspergillen, sondern eben zu den Pezizalen haben, werden deren Fruchtkörper auch Tuberothecien genannt. Quelle: Heinz Clémençon.
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